Des Königs Ruf dring in das Herz mir ein: Ich bin ein Preuße, will ein Preuße sein.

3. Nicht jeder Tag kann glühn im Sonnenlichte; ein Wölkchen und ein Schauer kommt zur Zeit. Drum lese keiner mir es im Gesichte, daß nicht der Wünsche jeder mir gedeiht. Wohl tauschten nah und ferne mit mir gar viele gerne; ihr Glück ist Trug und ihre Freiheit Schein: Ich bin ein Preuße, will ein Preuße sein.

4. Und wenn der böse Sturm mich wild umsauset, die Nacht entbrennet in des Blitzes Glut, hats doch schon ärger in der Welt gebrauset, und was nicht bebte, war des Preußen Mut. Mag Fels und Eiche splittern, ich werde nicht erzittern; Es stürm, es krach, es blitze wild darein: Ich bin ein Preuße, will ein Preuße sein.

5. Wo Lieb und Treu sich um den König reihen, wo Fürst und Volk sich reichen so die Hand, da muß des Volkes wahres Glück gedeihen, da blüht und wächst das schöne Vaterland. So schwören wir aufs neue dem König Lieb und Treue! Fest sei der Bund! Ja schlaget mutig ein: Wir sind ja Preußen, laßt uns Preußen sein.